Aus der Region
Neue Helfer für das Trauerland Tobezimmer, Spielecke und Ruhekammer sind schon bestückt – und jetzt bekommt auch der Malraum ein Stück mehr Ausstattung: Beim SPES VIVA Trauerland in Belm freut sich Leiterin Marion Gövert über jede Spende. Und die des Vereins „Lernen fürs Leben“ machte jetzt ein Trockenregal für Bilder möglich. Hinter der Zuwendung über 1000 Euro stehen mit Jens Bormann und Karsten Wulf die Geschäftsführer des Osnabrücker Unternehmens buw.
Einen Scheck für das neue Trockenregal brachten Bernt Heimann (l.) und Marion Fröhlich (r.) mit ins Trauerland. Damit kann Leiterin Marion Gövert (m.) in Zukunft die Malereien der Kinder und Jugendlichen trocknen und später aufhängen. „Viele der Kinder und Jugendlichen, die zu uns ins Trauerland kommen, malen mit Fingern und Händen. Das ist eine Ausdrucksform ihrer persönlichen Trauerbewältigung“, erklärt Gövert. „Mit dem neuen Trockenregal können wir die entstandenen Werke besser lagern und später im Trauerland aufhängen.“ Dass Spenden so zielgerichtet und zweckgebunden eingesetzt werden, freut auch Marion Fröhlich und Bernt Heimann vom Verein „Lernen fürs Leben“, einer Initiative von buw-Mitarbeitern, die ihre Chefs Bormann und Wulf vom Trauerland überzeugen konnten. „Wir freuen uns, dass mit unserer Unterstützung hier etwas wirklich sinnvolles angeschafft wird“, sagt Fröhlich, die zu den Initiatorinnen des Vereins gehört. 2002 von Mitarbeitern gegründet, kümmert sich „Lernen fürs Leben“ um karitative Projekte in Afrika, aber auch an den buw-Standorten in Deutschland und Osteuropa. Eine Parallele stellen die beiden Unterstützer auch her: „Uns hat beeindruckt, wie groß und umfassend das ehrenamtliche Engagement hier im Trauerland ist. Und das Ehrenamt wird bei uns eben auch groß geschrieben“, erklärt Heimann. Hintergrund: Bei der Unterstützung der Projekte und Einrichtungen an den buw-Standorten geht es ebenfalls darum, dass die Mitarbeiter ehrenamtlich helfen. „Wir wollen etwas zurückgeben“, sagt Fröhlich. „Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren so erfolgreich gewachsen, dass wir gesellschaftlich Verantwortung übernehmen wollen!“ Auf die Idee, das Trauerland zu unterstützen, seien die Helfer teils durch die Medienberichterstattung über die Einrichtung gekommen, aber auch durch Trauerfälle innerhalb des Kollegenkreises. „Diese Fälle gehen einem besonders nah und man merkt, wie nah das Thema eigentlich an einem dran ist“, merkt Heimann an. Im Rahmen der Initiative www.ich-bin-helfer.de verzichtete die Geschäftsleitung in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und stellte den Betrag für die Förderung sozialer Projekte an den buw Standorten zur Verfügung. Die beiden buw-ler können sich sogar eine längerfristige Unterstützung vorstellen. „Corporate volunteering“ heißt das Zauberwort, mit dem Fröhlich und Heimann das ehrenamtliche Engagement ihrer Kollegen beschreiben. Dahinter steckt wirkliche Hilfe, die ankommt: „Ziel ist, dass die Helfer vor Ort mit anpacken, beispielsweise bei Garten- oder Renovierungsarbeiten“, sagt Heimann. Erst sind aber die Kinder im Trauerland dran, denn die können nun nach Herzenslust malen – und ihre im Trockenregal gelagerten Werke nachher an den Wänden bewundern. Mehr Informationen zum Verein „Lernen fürs Leben“ gibt es unter www.lernen-fuers-leben.de. Alles über das Trauerland finden Interessierte unter www.trauerland-os.de.
Eb , 24.01.2012 ZurückWeitere Meldungen aus der Region:Universität Osnabrück zieht nach zehn Jahren „Soziale Stadt“ positive BilanzWaffenfund in Bissendorf - Haftbefehl gegen 37-Jährigen MannStadt und Landkreis Schirmherr der Kinder-EMKUK-Malwettbewerb für GrundschülerTrauerland sucht EhrenamtDütmann präsentiert vorab die Darsteller von Mirinda ZauberwindNeuer Vorstand bei der MaßArbeit im Landkreis Osnabrück„Turntiger“ sammelt für Osnabrücker Tiger - Spendenaktion zugunsten der neuen TigeranlageZehnjähriger bei Verkehrsunfall in Bramsche leicht verletztWas ist los in Osnabrück?
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