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Planungsbüro frei[raum)planung Landschaftsarchitekt Uwe Gernemann aus Bissendorf soll Wallenhorster Kirchplatz sanieren
Das siegreiche Büro wird demnächst vom Rat mit der Umsetzung seiner Ideen beauftragt werden und erhält ein Preisgeld in Höhe von 8.500 Euro. Auf den Plätzen folgten die Landschaftsarchitekten TGP – Trüper Gondesen Partner aus Lübeck, die 6.000 Euro Preisgeld bekommen, sowie das Planungsbüro Irene Lohaus und Peter Carl aus Hannover. Letztere werden für den dritten Platz mit 3.500 Euro honoriert. Zuvor hatten im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs neun Büros in einem anonymen Verfahren Entwürfe eingereicht. Mit diesen Vorschlägen setzte sich das Preisgericht in einer rund siebenstündigen Tagung intensiv auseinander. Dabei spielten die Kriterien Raumbildung/Raumkanten (Topografie, Maßstäblichkeit, Zentralisierung), Nutzungen/Erlebnisqualität und Kinderspielmöglichkeiten, Erschließung/Verkehr, Materialien, Vegetation und Denkmalschutz eine besondere Rolle. Der Jury gehörten als stimmberechtigte Mitglieder Bürgermeister Ulrich Belde, Fachbereichsleiter Thomas Stüber, Hubert Bartke als Vorsitzender der CDU/FDP-Ratsgruppe, Guido Pott als Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, Pfarrer Dr. Thomas Nonte, Diözesanbaumeister Ralf Schlüter, Arndt Hauschild vom Landkreis Osnabrück und Ingenieur Ernst Herbstreit an. Den Vorsitz übernahm Prof. Günter Nagel aus Hannover. Sie alle waren sich einig, dass der auf den ersten Platz gewählte Vorschlag den Ansprüchen an die Gestaltung dieses zentralen Bereichs in Wallenhorst am besten genügte. Durch die gut überlegte terrassenartige Gestaltung des Geländes werde die St. Alexanderkirche deutlich herausgearbeitet und die einzelnen Gebäude (Kirche, Kapelle St. Anna und Alte Küsterei) gemäß ihrer zeitlichen Entstehung in eine Beziehung zueinander gesetzt, so die Jury in ihrer Begründung. Weiter heißt es: „Durch das Herausnehmen einzelner Bäume wird der gewünschte Sichtbezug zur Alten Küsterei und Rathaus geschaffen, dennoch wird der Rathausplatz als eigenständiger, städtischer Raum akzeptiert. Durch die Fahrbahnverkleinerung des Alten Pyer Kirchweges gelingt dem Verfasser eine eindeutige und realisierbare Verkehrslösung.“ Auch sei die behindertengerechte Erschließung der Kirche St. Alexander gut gelöst. Fazit der Jury: „Insgesamt besticht die Arbeit durch eine angemessene Gestaltung, die die Besonderheit des Ortes als Identität des zentralen Bereiches von Wallenhorst herausarbeitet.“ Die Identität der Entwurfsverfasser der neun Arbeiten wurde erst nach Festlegung der Platzierungen gelüftet. Die BauBeCon Sanierungsträger GmbH, die die Vorprüfung der Wettbewerbsbeiträge übernommen hatte, öffnete die verschlossenen Umschläge der Entwurfsverfassererklärungen. Als nächstes werden nun die politischen Gremien sowie die Beteiligten der Kirchengemeinde über die Entscheidung des Preisgerichts informiert, um danach die Umsetzung der Planung vorzubereiten. Für alle Anderen, die sich selbst ein Bild machen wollen, hängen alle Wettbewerbsbeiträge bis zum 19. Februar im Fachbereich Planen, Bauen, Umwelt im zweiten Obergeschoss des Rathauses aus. |
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