Aus der Region
Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft (EHB) bindet Hafenbahn an Zechenbahnhof an Die Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft Region Osnabrück (EHB) beginnt in Kürze mit den vorbereitenden Maßnahmen für den sogenannten Piesberger Lückenschluss. Mit dem Gleisbau soll die Hafenbahn auf direktem Schienenwege an die bestehenden Gleisanlagen am Piesberger Zechenbahnhof angebunden werden. Mit der neuen Verbindung über Eversburg an die Bahnstrecke Hannover-Amsterdam wird das „Schienennadelöhr“ Hasetor entlastet. „Der Hafen Osnabrück ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Region“, erläutert Dr. Stephan Rolfes, Vorstand der Stadtwerke Osnabrück. Über die gemeinsame Tochtergesellschaft EHB steuern die Stadtwerke und der Landkreis Osnabrück den Eisenbahn- und Hafenbetrieb in der Region. So ist für Dr. Rolfes die Investition in den Lückenschluss eine zentrale Infrastrukturmaßnahme für die Sicherung und insbesondere für die Weiterentwicklung des Bahnumschlags im Hafen Osnabrück. Bislang könne der Hafen auf dem Schienenweg nur über Hasetor, Wachsbleiche, Rheinstraße und Römereschstraße angefahren werden. Mit dem insgesamt 710 Meter langen Lückenschluss sei der Hafen auch vom Westen über Eversburg per Bahn erreichbar. „Die Sackgassen-Situation hat dann künftig ein Ende“, so der Stadtwerke-Vorstand. Steigender Bahnumschlag durch KLV-Anlage Der Piesberger Lückenschluss sei insbesondere durch die positive Entwicklung des Bahnumschlags notwendig. In den beiden zurückliegenden Jahren war der Umschlag kontinuierlich angestiegen. „Das liegt an den hervorragenden Bedingungen, die die sogenannte KLV-Anlage auf der Fläche der ehemaligen Winkelhausenkaserne für den kombinierten Ladungsverkehr zwischen Straße und Schiene bietet“, erläutert EHB-Geschäftsführer Werner Tegeler. „Wir wollen diese Anlage weiter ausbauen und haben einen entsprechenden Förderantrag gestellt.“ Mit der Anbindung über den Piesberger Zechenbahnhof kann der bislang ausschließlich über die Römereschstraße laufende Bahnverkehr entzerrt und die KLV-Anlage somit auch künftig termingerecht bedient werden. Baumfällarbeiten aus Sicherheitsgründen notwendig Seit Ende 2011 liegt der EHB seitens der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau die Genehmigung für den Gleislückenschluss vor. In dem Planungsverfahren wurden u.a. die Belange des Naturschutzes, der Landschaftspflege sowie des Artenschutzes geprüft. „In der Genehmigung ist zum Beispiel geregelt, dass wir notwendige Eingriffe in Natur und Landschaft durch Ausgleichsmaßnahmen zu kompensieren haben“, so Tegeler. „Und Eingriffe sind notwendig.“ So befinde sich die Stützwand im Zechenbahnhof in einem schlechten baulichen Zustand. Intensives Wurzelwachstum habe zur Instabilität der Mauer geführt, die Standsicherheit zahlreicher Bäume sei nicht mehr gewährleistet. „Als vorbereitende Maßnahme werden wir in Kürze beginnen, oberhalb der Stützmauer eine größere Anzahl Bäume fällen zu lassen“, erläutert der EHB-Geschäftsführer. Die Stützmauer werde später nach einem gutachterlich zwischen der städtischen Denkmalpflege und der EHB abgestimmten Konzept saniert. EHB plant „Klimawald“-Umweltbildungsaktion Die verpflichtende Wiederaufforstung will die EHB mit einer Umweltbildungsaktion für Osnabrücker Schüler verknüpfen. „Das haben wir als Stadtwerke bereits im Rahmen unserer Ausgleichsmaßnahmen für den Bau des Wasserhochbehälters am Schölerberg durchgeführt“, so Stadtwerke-Vorstand Dr. Rolfes. Ende Dezember pflanzten ausgebildete Klimabotschafter in Hellern einen standortgerechten „Klimawald“ aus 1.500 Bäumen – eine Gemeinschaftsaktion mit den Waldpädagogen der Niedersächsischen Landesforsten, der Bezirksförsterei, der Naturschutzstiftung des Landkreises sowie dem Kinderhilfswerk terre des hommes. „Eine solche übergreifende Pflanzaktion können wir uns im Rahmen unserer durchzuführenden Kompensationsmaßnahme ebenfalls gut vorstellen – sozusagen als ‚Klimawald – Teil 2’“, kündigt EHB-Geschäftsführer Tegeler abschließend an. Eb , 13.02.2012 ZurückWeitere Meldungen aus der Region:Universität Osnabrück zieht nach zehn Jahren „Soziale Stadt“ positive BilanzWaffenfund in Bissendorf - Haftbefehl gegen 37-Jährigen MannStadt und Landkreis Schirmherr der Kinder-EMKUK-Malwettbewerb für GrundschülerTrauerland sucht EhrenamtDütmann präsentiert vorab die Darsteller von Mirinda ZauberwindNeuer Vorstand bei der MaßArbeit im Landkreis Osnabrück„Turntiger“ sammelt für Osnabrücker Tiger - Spendenaktion zugunsten der neuen TigeranlageZehnjähriger bei Verkehrsunfall in Bramsche leicht verletztWas ist los in Osnabrück?
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Junge Union Wallenhorst diskutierte Thema Organspende im Hollager HofZum Thema "Organspende – meine Entscheidung oder die meiner Angehörigen?", hatte die Junge Union Wallemhorst in den Hollager Hof eingeladen. Die Veranstaltung richtete sich von der Grundidee her an alle Altersgruppen, doch im Publikum saßen vorwiegend ältere Zuhörer. Anlass der Diskussion und Information waren die aktuellen Beratungen des Bundestages, das Transplantationsgesetzt zu ändern, um das Aufkommen der Transplantationen zu erhöhen. Weitere Meldungen aus Wallenhorst:Junge Union Wallenhorst diskutierte Thema Organspende im Hollager HofInitiative für gesundes Essen unter Schirmherrschaft von TV-Starkoch Nelson Müller | |||||||||||||||||||||||||||||||
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