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Aus der Region
Betriebe und Verwaltungen meldeten 1.124 Stelle Im Februar ist die Zahl der Arbeitslosen in der Osnabrücker Region weiter angestiegen, allerdings nicht mehr so stark wie im Januar. Der schneereiche und frostige Winter prägt, neben den konjunkturellen Einflüssen, weiterhin den Arbeitsmarkt. Insgesamt nahm die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent (absolut 300) auf 19.437 zu. Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es 1.961 Arbeitslose (11,2 Prozent) mehr. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) wurden von der Agentur für Arbeit 9.075 erwerbslose Personen und von der AGOS und Maßarbeit 10.362 Männer und Frauen betreut. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 6,6 Prozent gelegen. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit wirkt sich im Februar unterschiedlich auf die einzelnen Arbeitsmarktgruppen aus. Neben der Gruppe der Männer, die in den klassischen witterungsabhängigen Branchen z.B. des Bau- Baunebengewerbes, des Malerhandwerks oder des Garten- und Landschaftsbau besonders betroffen sind, melden sich im Februar verstärkt Jugendliche arbeitslos. Sie sind nach Abschluss ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit oder auch nach verkürzter Ausbildung, von ihren Ausbildungsbetrieben nicht in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Für diese jungen Menschen, die jetzt mit einer abgeschlossenen Ausbildung zu uns kommen, sehe ich gute Vermittlungschancen, denn Fachkräfte mit aktuellen Kenntnissen, vor allem wenn sie flexibel und mobil sind, werden gesucht “ so Gisela Lünnemann, stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Osnabrück. Im Landkreis Osnabrück ist die Zahl der beschäftigungslosen Frauen und Männer seit Januar um 242 oder 2,2 Prozent auf 11.239 angestiegen. In der Stadt erhöhte sich der Bestand um 58 oder 0,7 Prozent auf 8.198 Arbeitslose. Von den insgesamt 19.437 Arbeitslosen wurden im Berichtsmonat 9.075 Personen von der Agentur für Arbeit Osnabrück betreut. Bei der AGOS (ArbeitGemeinschaft für Osnabrück) waren 5.288 Frauen und Männer und bei der MaßArbeit (Kommunale Arbeitsvermittlung des Landkreises Osnabrück) 5.074 Personen arbeitslos gemeldet. Damit betreuten die AGOS und die MaßArbeit 53,3 Prozent aller im Agenturbezirk Osnabrück gemeldeten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II (SGB II). Die Vermittler registrierten 1.946 Jobsuchende unter 25 Jahren, 236 oder 13,8 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr sind 83 Jugendliche oder 4,5 Prozent mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Anzahl der Jugendlichen, die von der Agentur für Arbeit (SGB III) betreut werden, nahm um 224 auf 1.483 Personen zu. Im Zuständigkeitsbereich der AGOS und der MaßArbeit stieg die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen um 12 auf 463. Im Februar erhöhten sich die Arbeitslosenzahlen bei den älteren Erwerbslosen nur marginal. Mit einem Anteil von 27,0 Prozent waren 5.256 aller arbeitslosen Frauen und Männer über 50 Jahre alt, 1 Person mehr als im Vormonat. Die Agentur für Arbeit zählte für den SGB III – Bereich 2.682 ältere Arbeitslose - gegenüber dem Vormonat ein Zugang um 6 Personen. 567 oder 26,8 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres. Die für den SGB II – Bereich zuständigen Träger (AGOS / MaßArbeit) betreuten 2.574 ältere Arbeitslose. Gegenüber dem Vormonat bedeutete das ein Minus von 5 Personen. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Plus um 109. In der Altersgruppe „55 Jahre und älter“ ist ein Rückgang der Erwerbslosenzahlen zu verzeichnen. Am Stichtag suchten 3.016 über 55-Jährige eine Beschäftigung, 27 weniger als im Vormonat. Nicht enthalten sind Kurzarbeiter, weil deren Daten erst mit mehrmonatiger Verzögerung erhoben werden können. Die Unterbeschäftigung umfasste im Agenturbezirk im Februar 25.622 Personen. Das sind 316 mehr als im Vormonat Januar aber 691 weniger als im Februar 2009. Kräftenachfrage Betriebe und Verwaltungen meldeten im Januar 1.124 neue Stellen, das waren 202oder 21,9 Prozent mehr als vor einem Monat, 150 mehr als im Januar des letzten Jahres. Ein positives Signal zur wirtschaftlichen Stabilisierung - die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen nimmt zu. Zurück |
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